Die Kreaturen, die sich im Playground Robotics tummeln, sind keine High Tech-Konstruktionen. Sie sehen vielmehr so aus, als wären sie eilig aus Blechteilen zusammengesetzt und mit einigen billigen Elektronikteilen zum Leben erweckt worden. Ihre Aktionen sind manchmal zielgerichtet, öfters aber eher zufällig und chaotisch. Einige dieser Erfindungen laden das Publikum zum Spielen ein, andere sind nur mit sich selbst beschäftigt.

Im Zentrum von Playground Robotics stehen die Schöpfungen des Instituts f-18. Das ist eine Gruppe junger Künstler aus Hamburg, die den Grenzbereich zwischen Technik, Wissenschaft, Kunst und Unterhaltung erkunden. Immer wieder haben die Hamburger in den letzten Jahren auch mit Schweizern gearbeitet.

Die Erfindungen dieses merkwürdigen Instituts wollen nicht erziehen; stattdessen laden sie zum vergnüglichen Nachdenken über unser Verhältnis zu Technik und Computern ein.

Zum Programm von Playground Robotics gehören Ausstellungen, Workshops, eine öffentliche Werkstatt sowie Begleitveranstaltungen. Angesprochen sind Kinder, Jugendliche, Erwachsene - kurz alle, die Lust haben, sich auf den kreativen Erfindungsgeist einzulassen.

Idee, Fotos, Realisation: Dominik Landwehr, Migros-Kulturprozent.

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